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An manchen Tagen...

sollte man einfach Zuhause bleiben.

Heute ist so ein Tag. Mein Wecker reißt mich unbarmherzig aus dem schlaf. Ic drücke ihn aus und bleibe noch lieben. Denke nach...über gestern Abend. Das Kino war diesmal früher aus als sonst und Ju. war noch wach als ich wiederkam.

Es ging ihr nicht gut, das habe ich gleich gemerkt. Sie war anders als sonst, schroff, kalt abweisend...verletzend. Es tat unglaublich weh zu lesen was sie schrieb, auch wenn es nur kleine Spitzen waren. Trotzdem bin ich geblieben, war für sie da. Irgendwann erzählte sie... was sie bedrückte, was sie fürchtete...einfach alles. Die ganze Nacht lang haben wir geredet.

Als wir endlich schlafen gehen wird es schon hell...es wird ein langer Tag.

Endlich stehe ich auf und mache mich fertig. Draußen ist es kalt und windig. Bis vor kurzem hat es geregnet, an der Straße sind die Abflüsse verstopft, überall stehen Pfützen.

Ich gehe die Straße entlang, geduckt, zusammengekauert und die Hände tief in den Taschen vergraben.

Ein Auto schießt an mir vorbei und begießt mich mit einem eiskalten Schwall schmutzigen Wassers.

Dabei dachte ich sowas passiert immer nur in Filmen.

In der Uni ist es im Gegensatz zu sonst eiskalt. Die Heizungen die normalerweise den Saal in eine Saune verwandeln geben ein klägliches bisschen Wärme ab.

Irgendwie überstehe ich den Tag...ich fühle mich wie gerädert.

Ich will nur noch nach Hause, duschen, etwas Warmes trinken und mich ins Bett legen...am liebsten mit wem zum ankuscheln.

Aber mit wem?

Die Illusion zerplatzt...

Meine Sorgen holen mich ein.

 .Ozymandias

10.12.09 13:16
 


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Cherry / Website (11.12.09 06:33)
Solche Tage passieren zu oft.

C.-

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